Handlungsfeld I: Politik und Gesellschaft

Out of Place

(K)einen Platz in der Gesellschaft finden: Was heißt das für Menschen, die „out of place“ sind? Junge Filmschaffende stellen die Frage, was Identität in Deutschland und Israel bedeutet und portraitieren Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihres sozialen Status außerhalb stehen oder ausgegrenzt werden.

Teilnehmende
20 junge Filmschaffende

Projektinhalte
Wie kann Integration in modernen pluralistischen Gesellschaften gelingen? – Das ist die zentrale Frage, um die es in den zehn Kurzfilmen des Projektes geht. OUT OF PLACE will in bewegten – und bewegenden – Bildern davon erzählen, wie groß das gesellschaftliche Spektrum jenseits sozialer, kultureller, geschlechtlicher und anderer Normen tatsächlich ist oder zumindest sein kann. Die Entwicklung einer filmischen Vision ist dabei ein Aspekt des Projekts, ein anderer die begleitende Auseinandersetzung mit Identitätskonflikten vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen, wie Migration, ethnischer und religiöser Spannungen oder Gender-Ungleichheiten.

Methoden der Projektarbeit
Die Teilnehmenden bilden zehn bilaterale Teams, die jeweils einen sieben- bis zehnminütigen Dokumentarfilm produzieren. Unterstützt werden sie dabei von Mentor*innen aus der Branche. Während die Entwicklungsphase in Israel und ein Besuch des Partnerfestivals Docaviv am Anfang des Projektes stehen, erfolgen Schnitt und Postproduktion in Deutschland.

Projektziele
Ziel des Projektes ist es, aus zehn Kurzfilmen eine abendfüllende Dokumentation zu kreieren, die auf deutschen und israelischen Filmfestivals einen Beitrag zu wichtigen Diskussionen um Anerkennung und Integration leistet. Außerdem stärkt das Projekt das Selbstverständnis der Teilnehmenden als politische Filmemacher*innen und ihre Netzwerke untereinander.
Kooperationspartner
One Two Films GmbH in Berlin
Gesher Multicultural Film Fund in Israel