Jury
Jury
Mohammad Darawshe
Mohammad Darawshe ist Leiter des Center for Equality and Shared Society am Givat Haviva Institute in Israel. Außerdem ist er Forschungsstipendiat am Hartman Institute und als Experte für nationale Minderheiten für den Europäischen Rat in Straßburg tätig.
Zuvor war er Co-Direktor der Abraham Fund Initiatives und Wahlkampfmanager für die Arabisch Demokratische Partei, sowie später die Vereinigte Arabische Liste.
Er studierte an der Hebräischen Universität in Jerusalem und der Universität Haifa, wo er einen M.A. in Friedens- und Konfliktstudien absolvierte.

Kai Diekmann
Kai Diekmann (1964) war bis Januar 2017 Herausgeber der BILD-Zeitung. Zuvor war er 15 Jahre lang Chefredakteur der Zeitung, die eine der größten News-Marken in Europa ist und jeden Monat 39 Millionen Leser erreicht.
Vorher war er als Chefredakteur der WELT am SONNTAG tätig.
Seit 2004 ist er unabhängiges Mitglied des Board of Directors der türkischen Tageszeitung Hürriyet, seit 2011 Non-Executive Director der Londoner Times und seit 2017 Mitglied im Public Policy Advisory Board, UBER, San Francisco.
Außerdem ist Diekmann Autor und Herausgeber mehrerer Bücher.

Prof. Dr. Anat Feinberg
Prof. Dr. Anat Feinberg, geboren in Tel Aviv, studierte Anglistik und Philosophie an der Universität Tel Aviv (BA und MA) und promovierte 1978 an der University of London über Theater im Zeitalter Shakespeares.
Nach der Promotion war sie Dozentin für Englische Literatur an der Ben Gurion Universität sowie an der Tel Aviv Universität.
Seit 1990 lebt sie in der Bundesrepublik und ist Honorarprofessorin für hebräische und jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. 2012 erhielt sie das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Sara von Schwarze
Sara von Schwarze wurde 1968 in Deutschland geboren. Ihre Eltern traten zum Judentum über und zogen mit ihrer Familie nach Israel. Sara ist Schauspielerin, Dramatikerin und Regisseurin.
Sie studierte Schauspiel an der Beit Zvi School of Drama in Ramat Gan und ist seit 1992 in zahlreichen Theaterstücken, Fernsehserien und Filmen aufgetreten. Sie stand in Israels wichtigsten Theatern auf der Bühne, darunter das Habima, das Cameri und viele weitere, sowie in Theatern in Deutschland. Seit 20 Jahren ist sie Mitglied des Ensembles des Cameri Theaters. Außerdem ist sie als Schauspiellehrerin und Dozentin tätig.

Sara von Schwarze hat viele Schauspielauszeichnungen gewonnen, darunter der Abraham Ben Yossef Preis der Stadt Tel Aviv-Yaffo, mit dem sie fünf Mal ausgezeichnet wurde.

Dr. Hermann Simon
Hermann Simon wurde 1949 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin Geschichte und Orientalia, anschließend nahm er ein Graduiertenstudium in Prag zur Spezialisierung auf Orientnumismatik auf und schrieb seine Dissertation auf diesem Gebiet.
Von 1975 bis 1988 war er an den Staatlichen Museen zu Berlin tätig.  Danach war er von 1988-2015 Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum. 
Hermann Simon hat zahlreiche Beiträge zu numismatischen Themen und zur Geschichte der Juden in Deutschland veröffentlicht.

© Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Foto: Anna Fischer

Nadav Tamir
Nadav Tamir ist Director of International Policy and Government Affairs bei Peres & Associates Global Advisory und im Peres Center for Peace and Innovation. Er ist außerdem Vorsitzender der Wexner-Israel Alumni Association.
In den letzten drei Jahren der Präsidentschaft von Shimon Peres war er als dessen Politikberater tätig. Vorher war er Generalkonsul am israelischen Generalkonsulat in Boston und hatte Ämter in der Israelischen Botschaft in Washington inne. Er diente drei verschiedenen Außenministern als Politikberater – Shimon Peres, Ehud Barak, und David Levy.
Tamir hat einen B.A. in Philosophie und Politikwissenschaften und einen M.A. in Öffentlicher Verwaltung der Kennedy School of Government an der Harvard Universität.

Jutta Weduwen
Jutta Weduwen (1964) ist Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF). Sie studierte in Hamburg, Jerusalem und Berlin Soziologie.
Nachdem sie vier Jahre in der Projektsteuerung im Nahost-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung gearbeitet hatte, kam sie 2001 zu ASF. Sie arbeitete zunächst als Israelreferentin, leitete dann den Projektbereich Interkulturalität und wurde 2012 Geschäftsführerin. Sie ist Mitglied im Sprecher*innenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus und im Ökumenischen Vorbereitungsausschuss der Interkulturellen Woche. Ihre Arbeitsschwerpunkte: Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft, Israel, Antisemitismus und Rassismus, internationale Freiwilligendienste.